Die Kaisergruft oder Kapuzinergruft

Mein erster Besuch in der Kaisergruft war anlässlich meiner Schulabschlussfahrt Mitte der siebziger Jahre und dann wieder etwa zehn Jahre später bei meinem nächsten Wienbesuch. Da seither doch viele Jahre vergangen sind war es wieder an der Zeit für einen Besuch und jetzt natürlich auch für einen Bericht darüber. Vielen Dank an dieser Stelle bei den Kapuzinern für die Erlaubnis Fotografieren zu dürfen und die Aufnahmen hier zu veröffentlichen.

Kaisergruft - Kapuzinergruft Wien - Totenkopf auf einem Sarg - www.wien-erleben.com

Die Gruft liegt sehr zentral im ersten Bezirk zwischen dem Stephansdom und der Hofburg am Neuen Markt (parallel zur Kärntner Straße)  unter dem Kapuzinerkloster und wird von den gleichnamigen Ordensbrüdern, den Kapuzinern, betreut. Vom Stephansplatz aus sind es weniger als 500 m zu gehen.

Wo könnte man sowohl das morbide als auch das royale Wien besser in Einem erkunden als in der Kaisergruft, auch Kapuzinergruft oder Kaisergruft bei den P.P. Kapuzinern in Wien genannt. In den Grufträumen befinden sich die sterblichen Überreste von 150 Persönlichkeiten der Habsburger und Habsburg-Lothringer in Wien. Hier ruhen die Überreste der Herrscherinnen und Herrscher jener Dynastie, in deren Reich einmal die Sonne nicht unterging. Ein Rundgang durch die Kapuzinergruft führt durch die österreichische und europäische Geschichte, vom Dreißigjährigen Krieg über Revolutionen bis hin zu ersten Ideen für ein vereintes Europa. Weiterlesen „Die Kaisergruft oder Kapuzinergruft“

Der Stephansdom

Der Stephansdom ist das Herz und das Wahrzeichen Wiens. Zusammen mit dem Stephansplatz bildet er das Zentrum der Stadt und des 1. Bezirks. Die korrekte Bezeichnung des von den Wienern liebevoll Steffl genannten Doms ist Dom- und Metropolitankirche zu St. Stephan und allen Heiligen. Der Stephansdom ist eines der wichtigsten gotischen Bauwerke in Österreich. Im ehemaligen Österreich-Ungarn durfte keine Kirche höher als der Südturm des Stephansdoms erbaut werden.

Stephansdom Wien - Südansicht bei blauem Himmel - www.wien-erleben.com

Wenn man in Wie unterwegs ist, dient der Steffl meist als Orientierungs- und Ausgangspunkt. Mit den zwei sich kreuzenden U-Bahnlinien U1 und U3 ist die Station Stephansplatz auch der Mittelpunkt des öffentlichen Verkehrs in Wien. So ist der Stephansdom ein vertrauter Anblick und der Stephansplatz als Drehscheibe ist ständig belebt. Auf der Nordseite warten die Fiaker auf ihrem Standplatz auf Kundschaft und auf dem Platz versuchen als Mozart verkleidete Verkäufer Karten für Konzerte an Touristen zu verkaufen. Auch sind immer wieder interessante Veranstaltungen auf dem Stephansplatz, vom Weihnachtsmarkt über Lesungen und Konzerte bis hin zu Demonstrationen. Weiterlesen „Der Stephansdom“

Fiaker in Wien

Fiaker in Wien mit Michaelerkirche - www.wien-erleben.comDie Fiaker in Wien gehören zum Straßenbild der Innenstadt und sind ein ein Markenzeichen der Stadt. Wenn ich Wien besuche und die ersten Fiaker sehe, fühle ich mit erst richtig angekommen. Und mit den Fiakern in Wien ist es wie mit den roten Bussen in London: Obwohl ich sie schon so oft fotografiert habe, mache ich immer wieder Bilder davon. Es gibt ja immer einen Blickwinkel oder einen Hintergrund mit dem ich noch kein Foto habe. Aus diesem Grund ist dieser Beitrag auch sehr bildlastig.

Es gehört für mich auch zum „Wiengefühl“ das Klappern der Hufe eines vorbeifahrenden Fiakers zu hören. So ist es z. B. ganz besonders, wenn ich an einem kalten Winterabend im warmen Gutruf sitze und draußen in der Gasse die Fiaker vorbeifahren und deren Schatten düster hinter den Gardinen vorbeihuschen. Passt hervorragend zum Ruf vom morbiden Wien! Weiterlesen „Fiaker in Wien“

Quizduell Tour durch Wien

Wie viele andere spiele ich Quizduell. Und ich habe irgendwann angefangen die Fragen über Wien zu sammeln. Heute möchte ich Euch auf eine Reise durch Wien anhand 58 QD-Fragen mitnehmen. Außerdem erfahren wir so auch eine Menge wissenswertes über die Stadt und ihre Geschichte.

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Der St. Marxer Friedhof

Unser heutiges Ziel ist wieder ein allgemein nicht so Bekanntes, der Friedhof St. Marx. Ich bin durch einen Zufall auf ihn aufmerksam geworden. Ich fuhr im Railjet München – Budapest nach Wien und setzte mich an einen Platz, der dann ab Wien reserviert war. Die Reservation war von einer älteren Frau, die dann aber schon vor Wien zustieg. Sie erzählte, dass sie ihre Tochter die in Budapest studiert besucht und ich sagte dass ich ein paar Tage in Wien verbringe. Da meinte sie, ich solle unbedingt den St. Marxer Friedhof besuchen. Das hatte mich Neugierig gemacht und so plante ich gleich einen Besuch ein.

St. Marxer Friedhof - Eingnagstor zum Barockfriedhof - www.wien-erleben.comDer St. Marxer Friedhof ist ein Biedermeierfriedhof im 3. Bezirk, der 1874 geschlossen wurde und heute unter Denkmalschutz steht. Der Name ist auf eine Kapelle des dort gelegenen Bürgerspitals zurückzuführen, die dem heiligen Markus (St. Marks) geweiht war. Er dient auch als öffentlich zugängliche Parkanlage und strahlt durch seine teilweise verfallenen Gräber bei passender Witterung etwas Mystisches aus. Dazu tragen auch die verwilderten Bäume und Sträucher bei. Besonders schön ist die farbenprächtige Fliederblüte im April und Mai. Die Ruhe wird nur an manchen Stellen durch die vorbeiführende Tangente beeinträchtigt. Sonst ist es wirklich sehr ruhig, auch durch ein Hunde- und Radfahrverbot. Weiterlesen „Der St. Marxer Friedhof“