Wer Wien besucht, sucht meist nach kaiserlichem Prunk, barocken Schlossgärten und dem klassischen Wiener Schnitzel. Doch es gibt einen Ort inmitten des legendären Wurstelpraters, an dem die Wiener Seele ihre bodenständigste, geselligste und kulinarisch spektakulärste Form annimmt: Das Schweizerhaus. Für viele Wiener gehört ein Besuch dort genauso zum Sommer wie ein Spaziergang durch den Grünen Prater oder eine Fahrt mit dem Riesenrad.

Es ist nicht einfach nur ein Biergarten. Es ist eine Institution, ein lebendiges Kulturdenkmal und für viele der wahre Mittelpunkt des Wiener Praters.
Das Schweizerhaus ist kein künstliches Touristen-Highlight, sondern ein echtes Stück Wiener Lebensgefühl. Wer hier an einem lauen Sommerabend unter den Kastanienbäumen sitzt, ein Gemischtes trinkt und die knusprige Stelze teilt, der versteht, was die Wiener mit „Gemütlichkeit“ meinen!
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atürlich ist in Wien der Besuch eines Heurigen immer eine Option. Besonders schön ist es bei gutem Wetter. Bei meinem letzten Besuch hatte ich Wetterglück und schönes Spätsommerwetter. Also auf zum Heurigen…
Es gibt so Lokale, bei denen man sich immer vornimmt hinzugehen und es klappt doch irgendwie lange Zeit nicht. So ging es mir mit dem Plachutta, obwohl auch mein Cousin Dieter aus München immer zu mir sagte: „Wenn du in Wien bist musst du zum Plachutta gehen“. Natürlich hatte ich schon oft vom Wiener Tafelspitz gehört dass er sehr gut sein soll. Oft ist man ja enttäuscht, wenn man etwas ausprobiert was im Vorfeld sehr gelobt wird, da man dadurch sehr hohe Erwartungen hat. In diesem Fall war es aber nicht so, um es vorweg zu nehmen, ich war sehr zufrieden und es hat mir hervorragend geschmeckt.
Die Fiaker in Wien gehören zum Straßenbild der Innenstadt und sind ein ein Markenzeichen der Stadt. Wenn ich Wien besuche und die ersten Fiaker sehe, fühle ich mit erst richtig angekommen. Und mit den Fiakern in Wien ist es wie mit den roten Bussen in London: Obwohl ich sie schon so oft fotografiert habe, mache ich immer wieder Bilder davon. Es gibt ja immer einen Blickwinkel oder einen Hintergrund mit dem ich noch kein Foto habe. Aus diesem Grund ist dieser Beitrag auch sehr bildlastig.
Ich habe auf Tripadvisor einige Kritiken gelesen die bemängeln, dass die Einrichtung schon sehr alt und etwas abgewetzt ist. Die waren der Meinung dass unbedingt einmal renoviert werden müsste. Da bin ich genau der gegenteiligen Meinung, gerade dass hier nicht renoviert wird macht das Besondere an diesem Café aus. Es hat einfach etwas, was den neuen Hochglanz-Cafés fehlt – Charme, Atmosphäre und Gemütlichkeit.
Meinen ersten Gemischten Satz trank ich in der Vinothek W-Einkehr nahe dem Schwedenplatz. Als ich meinen Wein wählen sollte, wurde ich gefragt ob ich schon mal einen Gemischten Satz probiert hätte. Natürlich noch nicht, also gleich mal probieren. Und er hat mir sehr gut geschmeckt, wobei ich sonst eher mehr der Rotweintrinker bin. Seither genehmige ich mir öfter mal ein Glas Gemischten Satz und habe auch meist ein, zwei Flaschen zu Hause im Keller. Vorzugsweise meinen persönlichen Liebling, den Gemischten Satz vom Mayer am Pfarrplatz.