Der Stephansdom ist das Herz und das Wahrzeichen Wiens. Zusammen mit dem Stephansplatz bildet er das Zentrum der Stadt und des 1. Bezirks. Die korrekte Bezeichnung des von den Wienern liebevoll Steffl genannten Doms ist Dom- und Metropolitankirche zu St. Stephan und allen Heiligen. Der Stephansdom ist eines der wichtigsten gotischen Bauwerke in Österreich. Im ehemaligen Österreich-Ungarn durfte keine Kirche höher als der Südturm des Stephansdoms erbaut werden.

Wenn man in Wie unterwegs ist, dient der Steffl meist als Orientierungs- und Ausgangspunkt. Mit den zwei sich kreuzenden U-Bahnlinien U1 und U3 ist die Station Stephansplatz auch der Mittelpunkt des öffentlichen Verkehrs in Wien. So ist der Stephansdom ein vertrauter Anblick und der Stephansplatz als Drehscheibe ist ständig belebt. Auf der Nordseite warten die Fiaker auf ihrem Standplatz auf Kundschaft und auf dem Platz versuchen als Mozart verkleidete Verkäufer Karten für Konzerte an Touristen zu verkaufen. Auch sind immer wieder interessante Veranstaltungen auf dem Stephansplatz, vom Weihnachtsmarkt über Lesungen und Konzerte bis hin zu Demonstrationen. Weiterlesen „Der Stephansdom“





Es gibt so Lokale, bei denen man sich immer vornimmt hinzugehen und es klappt doch irgendwie lange Zeit nicht. So ging es mir mit dem Plachutta, obwohl auch mein Cousin Dieter aus München immer zu mir sagte: „Wenn du in Wien bist musst du zum Plachutta gehen“. Natürlich hatte ich schon oft vom Wiener Tafelspitz gehört dass er sehr gut sein soll. Oft ist man ja enttäuscht, wenn man etwas ausprobiert was im Vorfeld sehr gelobt wird, da man dadurch sehr hohe Erwartungen hat. In diesem Fall war es aber nicht so, um es vorweg zu nehmen, ich war sehr zufrieden und es hat mir hervorragend geschmeckt.
Die Fiaker in Wien gehören zum Straßenbild der Innenstadt und sind ein ein Markenzeichen der Stadt. Wenn ich Wien besuche und die ersten Fiaker sehe, fühle ich mit erst richtig angekommen. Und mit den Fiakern in Wien ist es wie mit den roten Bussen in London: Obwohl ich sie schon so oft fotografiert habe, mache ich immer wieder Bilder davon. Es gibt ja immer einen Blickwinkel oder einen Hintergrund mit dem ich noch kein Foto habe. Aus diesem Grund ist dieser Beitrag auch sehr bildlastig.
Wie ich bereits mehrmals erwähnt habe, zählt die Albertina zu meinen Lieblingsmuseen in Wien und überhaupt. Als ich dann von der Eröffnung der neuen Dependance erfuhr, war ich natürlich neugierig. Der Termin passte auch sehr gut, die Eröffnung war für den 13. März 2020 angesetzt und ich hatte für diesen Zeitraum schon vorher einen Wienbesuch geplant. Leider machte die erste Welle der Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Die Eröffnung wurde auf den 27. Mai 2020 verschoben und ich hatte dann im Juni die Gelegenheit meinen Besuch nachzuholen. Natürlich war ich sehr gespannt auf das neue Museum im Zentrum von Wien.
Ich habe auf Tripadvisor einige Kritiken gelesen die bemängeln, dass die Einrichtung schon sehr alt und etwas abgewetzt ist. Die waren der Meinung dass unbedingt einmal renoviert werden müsste. Da bin ich genau der gegenteiligen Meinung, gerade dass hier nicht renoviert wird macht das Besondere an diesem Café aus. Es hat einfach etwas, was den neuen Hochglanz-Cafés fehlt – Charme, Atmosphäre und Gemütlichkeit.
Nur 250 m vom Stephansplatz entfernt, gleich hinter der Peterskirche, also zentral im Herzen des 1. Bezirks und doch abseits der Touristenströme. Und wenn man daran vorbei geht käme man nie auf die Idee hinein zu gehen, so schlicht und schmucklos wirkt das Gutruf von außen. Mir ist kein Reiseführer bekannt in dem das Lokal erwähnt ist und auf Tripadvisor hat es mickrige 21 Bewertungen.
Die größte Attraktion ist ja die schöne Innenstadt selbst, die historischen Gebäude und Fassaden. Diese erkunden wir jetzt auf unserem Rundgang. Wir starten wie so oft auf dem Stephansplatz, dem Herzen Wiens. Natürlich nehmen wir uns die Zeit den Stephansdom ausgiebig zu betrachten und auch kurz ins Innere zu schauen. 