Das MAK stand schon länger auf meiner Liste der zu besuchenden Orte in Wien. Und dann gewann ich bei einem Gewinnspiel auf Instagram eine Eintrittskarte für das Museum. Vielen Danke an dieser Stelle an easycitypasswien, die das Gewinnspiel durchgeführt haben (Kontaktdaten am Ende des Berichts unter Informationen).
Meine Eindrücke und Bilder vom Besuch des MAK sowie Infos zu Geschichte, Ausstellungen und Veranstaltungen findet ihr im nachfolgenden Bericht.
Weiter geht es mit unserer Tour durch die Weihnachtsmärkte Wiens. Wir verlassen den inneren Bereich der Stadt, und somit bietet es sich am besten an mit der Bim weiter zu fahren. Es geht nämlich weiter zum
Weihnachtsdorf Schloss Belvedere
Der Weihnachtsmarkt auf dem Oberen Teichhof vor dem Schloss Belvedere besticht natürlich durch seine Lage direkt vor dem barocken Schloss. Und die leuchtenden Sterne im großen Bassin vor dem Schloss unterstreichen das Ganze und bieten zudem ein tolles Fotomotiv.
Im zweiten Teil unserer Tour durch die Weihnachtsmärkte Wiens besuchen wir den Weihnachtsmarkt am Theresienplatz und den Spittelberg Weihnachtsmarkt. Beginnen aber werden wir mit dem Christkindlmarkt am Rathausplatz.
Von unserer letzten Station, dem Altwiener Christkindlmarkt auf der Freyung sind es nur wenige 100 m zu Fuß, und wir stehen zwischen dem weihnachtlich geschmückten Cafe Landtmann und dem Burgtheater. Hier bietet sich schon ein schöner Blick auf das Rathaus und den festlich beleuchteten Markt. Jetzt nur noch den Ring überqueren und wir sind mittendrin.
Die ersten Christkindl- und Weihnachtsmärkte in Wien öffneten bereits am 7. November. Wer gerne nach Wien kommt um die Märkte zu besuchen, dem empfehle ich bereits die Novembertermine zu nutzen. Die Weihnachtsmärkte sind da auch schon gut besucht, aber nicht so voll wie im Dezember. Außerdem sind die Temperaturen noch nicht so kalt und auch die Hotelpreise sind niedriger.
Das Rathaus von Wien ist ein wichtiges Zentrum für Politik, Kultur und Gesellschaft. Es zählt zu den prachtvollen Bauten die Ende des 19. Jahrhunderts an der Ringstraße entstanden sind.
Wer bei seinem Besuch von Wien einmal dem Trubel der Stadt entfliegen und etwas Bewegung in der Natur haben will, für den sind die Wiener Stadtwanderwege genau richtig. Ich habe eine Kombination aus den Stadtwanderwegen 1 und 1a ausgesucht und mich an einem warmen und sonnigen Tag auf die Wanderung begeben.
Das Parlament in Wien ist ein beeindruckender Bau an der Wiener Ringstraße, unweit vom Rathaus gelegen. Sechs Jahre wurde das Parlament renoviert und war in dieser Zeit nicht öffentlich zugänglich und durch das Gerüst auch kein schönes Fotomotiv. Das hat sich jetzt aber zum Glück mit dem Ender der Renovierung Anfang 2023 geändert.
Die traditionsreichste und älteste Wein- und Sektkellerei Österreichs ist die Firma Schlumberger in Wien. Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich Premium-Sekt und Premium-Spirituosen. Grund genug bei einem Wienbesuch den Schlumberger Kellerwelten einen Besuch abzustatten und sich die Sektkellerei bei einer Führung genauer anzuschauen.
Der Wiener Zentralfriedhof ist sicher jedem ein Begriff. Allein durch seine Größe aber natürlich auch durch Wolfgang Ambros und seinen Song „Es lebe der Zentralfriedhof“. Und viele werden ihn auch schon mal besucht haben, während des Tages innerhalb der Öffnungszeiten.
Wer den Zentralfriedhof aber einmal ganz anders erleben möchte, menschenleer, im Dunkeln, mystisch und etwas schaurig, der sollte eine Nachtführung dort mitmachen. Diese finden in der dunklen Jahreszeit nach Schließung des Friedhofs statt.
Jeder hat ja seinen Lieblingsitaliener. Es gibt sehr viele gute italienische Restaurants in Wien, mein Lieblingsitaliener ist jedoch das Ristorante Da Giovanni im 7. Bezirk (Neubau). Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr wie ich auf das Lokal gekommen bin, aber ist ja auch egal, Hauptsache ist, dass ich dorthin gefunden habe.
Wie ich in meinem Bericht über das Leopold Museum schon ausgeführt habe, gehört es zu meinem Lieblingsmuseen in Wien. Natürlich habe ich auch den Newsletter des Museums aboniert und so davon erfahren, dass eine NFT Kollektion von Egon Schiele aufgelegt wird. Und dann habe ich mich erinnert, erst vor ein paar Wochen im „Frühstück bei mir“ in Ö3 von solchen NFT`s gehört zu haben.
NFT heißt Non-Fungible Token und ist ein kryptografisch eindeutiges, unteilbares, unersetzbares und überprüfbares Token (dt. Wertmarke), das einen bestimmten Gegenstand, sei er digital oder physisch, in einer Blockchain repräsentiert. Es ist also die digitalisierte Form eines Vermögenswertes dessen damit verbundenen Rechte und Pflichten auf den Token überschrieben werden. Das heißt, die Besitzverhältnisse werden digital abgebildet und sind somit handelbar.
24 ausgewählte Werke von Egon Schiele als NFT
Das Leopold Museum hat jetzt unter dem Titel „Timeless Reflections. The original Egon Schiele NFT Collention“ 24 ausgewählte Gemälde und Zeichnungen von Egon Schiele für die erste, exklusive NFT-Kollektion eines Museums in Österreich auf den Markt gebracht. Durch eine Kooperation des Leopold Museums mit der NFT-Plattform LaCollection und der Österreichischen Post AG ist es derzeit möglich, ausgewählte Werke der Sammlung Leopold als NFT zu erwerben. Der Verkauf läuft bis 26. Mai 2022. Weiterlesen „Das Leopold Museum – NFT Kollektion Egon Schiele“→
Eine Stadtführung durch Wien ist immer eine gute Wahl. Wer jedoch einmal eine ganz besondere Führung mitmachen will, dem kann ich diese Führung nur empfehlen. Es ist eine Stadtführung durch das sündige Wien, eine lustvolle Sittengeschichte von der Römerzeit bis heute. Die Tour bietet interessante Einblicke in die Gesellschaft einst und heute, ihre Doppelmoral sowie in die Stadtgeschichte Wiens und die des Hofes. Da es anscheinend einige Nachahmer gibt sei an dieser Stelle darauf hingewiesen dass es sich hier um die urheberrechtlich geschützte Originalführung handelt. Weiterlesen „Josefine Mutzenbacher – Stadtführung durch das lustvolle Wien“→
Mein erster Besuch in der Kaisergruft war anlässlich meiner Schulabschlussfahrt Mitte der siebziger Jahre und dann wieder etwa zehn Jahre später bei meinem nächsten Wienbesuch. Da seither doch viele Jahre vergangen sind war es wieder an der Zeit für einen Besuch und jetzt natürlich auch für einen Bericht darüber. Vielen Dank an dieser Stelle bei den Kapuzinern für die Erlaubnis Fotografieren zu dürfen und die Aufnahmen hier zu veröffentlichen.
Die Gruft liegt sehr zentral im ersten Bezirk zwischen dem Stephansdom und der Hofburg am Neuen Markt (parallel zur Kärntner Straße) unter dem Kapuzinerkloster und wird von den gleichnamigen Ordensbrüdern, den Kapuzinern, betreut. Vom Stephansplatz aus sind es weniger als 500 m zu gehen.
Wo könnte man sowohl das morbide als auch das royale Wien besser in Einem erkunden als in der Kaisergruft, auch Kapuzinergruft oder Kaisergruft bei den P.P. Kapuzinern in Wien genannt. In den Grufträumen befinden sich die sterblichen Überreste von 150 Persönlichkeiten der Habsburger und Habsburg-Lothringer in Wien. Hier ruhen die Überreste der Herrscherinnen und Herrscher jener Dynastie, in deren Reich einmal die Sonne nicht unterging. Ein Rundgang durch die Kapuzinergruft führt durch die österreichische und europäische Geschichte, vom Dreißigjährigen Krieg über Revolutionen bis hin zu ersten Ideen für ein vereintes Europa. Weiterlesen „Die Kaisergruft oder Kapuzinergruft“→
Eines der meistbesuchten und fotografierten Wohnhäuser in Wien und ganz Österreich ist das Hundertwasserhaus, auch Hundertwasser-KrawinaHaus genannt. Es ist im 3. Bezirk Landstraße gelegen und vom Zentrum Wiens schnell erreichbar.
Ich hatte schon viele Fotos vom Hundertwasserhaus gesehen und einiges darüber gelesen, so dass ich mir einen Besuch fest vorgenommen hatte. Es dauerte aber bis zum Sommer 2020 bis ich es dann letztendlich geschafft habe. Da es nicht sehr weit ist, beschloss ich zu Fuß zu gehen und mir die Umgebung auch anzusehen. Ich ging durch den Stadtpark, der sowieso immer einen Besuch wert ist. Es sind 1,5 km zu gehen und nach etwa 20 Minuten stand ich vor dem Hundertwasserhaus. Wer nicht gerne zu Fuß geht kann natürlich mit den Öffis fahren, die Straßenbahnhaltestelle ist gleich in der Nähe und auch die U-Bahn ist nur 600 m entfernt. Weiterlesen „Das Hundertwasserhaus“→
Seit dem 4. April 2021 (Ostern) befindet im Dom eine Kunstinstallation der Wiener Künstlerin Billi Thanner. Eine Leiter aus golden leuchtenden Neonröhren beginnt in der Taufkapelle mit 21 Sprossen bis zu dessen Gewölbe und führt danach mit 33 Sprossen an der Westseite des Südturm bis zu dessen Spitze. Die Installation sollte ursprünglich bis Ende Mai verbleiben, wurde aber bis Ende September verlängert.
In der Fastenzeit 2019 bis Pfingstmontag verwandelte der Künstler Peter Baldinger das Mittelschiff der Kirche in einen beeindruckenden „Sky of Stones“ – einen „Himmel aus Steinen“. Exakt 1.332 Pappsteine schweben über den Köpfen der Besucher. in drei verschiedenen Lichtstimmungen, die mit der Liturgie einhergehen: violett in der Fastenzeit, Gold zu Ostern und rot in der Pfingstzeit. Traditionell verhüllt ist auch der Altar des Domes. Damals mit einem Fastentuch aus Edelstahlplättchen. Der „Echo Curtain“ ist aus 612 spiegelnden Edelstahlplättchen gefertigt.
Außerdem finden im Dom auch Konzerte statt. Link dazu unten bei Informationen.
Adresse: Domkirche St. Stephan, Stephansplatz 3, 1010 Wien (1. Bezirk)
Öffentliche Verkehrsmittel: U1 / U3 Station Stephansplatz
Besichtigungszeiten: Mo. bis Sa. 9.00 – 11.30 sowie 13.00 – 16.30 Uhr | Sonn- und Feiertage 13.00 – 16.30 Uhr (Vorbehaltlich Änderungen aus Liturgischen Gründen)